Vor allem nach einer Futterumstellung von extrudiertem auf kaltgepresstes Trockenfutter kann es zu vermehrtem Kotabsatz und viel Kot beim Hund kommen. Stellt man jedoch auf ein qualitativ hochwertiges, kaltgepresstes Futter wie Alpenwuff um, ist das Verhalten ein gutes Zeichen! Denn es zeigt die positive Veränderung des Verdauungstraktes eurer Fellnase.
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In diesem Blog erfahrt ihr, warum euer Hund bei einer Futterumstellung viel Kot zeigen kann, lest mehr über die Gründe für Blähungen nach der Futterumstellung und lernt, warum dies auf eine positive Veränderung hindeutet. Außerdem teilen wir, wann eine Besserung nach der Futterumstellung beim Hund zu erwarten ist.
Wie kommt es, dass der Hund nach Futterumstellung viel Kot hat?
Die Ursache für mehr Hundekot bei kaltgepressten Futtersorten liegt nur selten darin, dass eure Fellnase das Futter nicht verträgt. Hinter diesem Verhalten stecken vielmehr im Darm ablaufende, körperliche Veränderungsprozesse, deren Ursache das Herstellungsverfahren der Kaltpressung ist.
Denn kaltgepresstes Hundefutter wird im Herstellungsprozess nicht so stark erhitzt wie herkömmliches, extrudiertes Hundefutter. Dies führt dazu, dass mehr Nährstoffe in ihrer natürlichen Form erhalten bleiben und das Hundefutter eine hohe Nährstoffdichte aufweist. Doch was bedeutet das nun für die Verarbeitung im Darm, wenn man auf kaltgepresstes Futter umsteigt? Und wieso kommt es zum vermehrten Kotabsatz?
Es lassen sich zwei Dinge herausstellen:

#1 Umstrukturierung der Darmzellen und Enzyme sorgt für mehr Kot und Blähungen bei Futterumstellung
Wie in unserem Artikel zur Futterumstellung beschrieben, muss sich der Hundedarm zunächst auf das veränderte Futter einstellen. Dies tut er, indem die Enzyme und Zellen im Darmtrakt eine Veränderung durchlaufen. Es bilden sich Enzyme, die in der Lage sind, die hohe Nährstoffdichte und die schnelle Verfügbarkeit der Nährstoffe nach dem Fressen zu verarbeiten. Denn kaltgepresstes Futter quillt im Magen nicht auf, sondern zerfällt in seine mehlartigen Bestandteile, die sofort verdaut werden können.
Einmal kurz zur Wiederholung: Enzyme sind die kleinen „Biokatalysator-Proteine“, die Nährstoffe weiterverarbeiten. Sie sind die treibenden Kräfte des Stoffwechsels, denn sie spalten die Nährstoffe aus der Nahrung entweder auf oder verbinden sie zu Stoffen, die für den Körper wichtig sind. Der Hundekörper bildet dabei über die Zeit genau die Enzyme, die für die Nährstoffumwandlung aus bestimmten Futtern benötigt werden.
Vor allem bei extrudierten Futtern sind die Nährstoffe aufgrund der hohen Hitzezuführung im Herstellungsprozess bereits sehr stark aufgeschlossen, sodass eure Fellnase tendenziell wenig Enzyme benötigt. Mit der Umstellung auf kaltgepresstes Futter muss sich der Hundekörper deswegen zunächst auf die intensiverer Nährstoffdichte einstellen und die dafür passenden Enzyme in erhöhter Menge bereitstellen.
Dies dauert einige Tage oder bei empfindlichen Hunden sogar Wochen, sodass es bei einer Umstellung zunächst zu Verdauungsstörungen, Durchfall, Blähungen oder weichem, häufigerem Stuhlgang kommen kann.
Dass euer Hund viel Kot zeigt ist also damit zu erklären, dass dem Hund noch Zellen und Enzyme für die Nährstoffverarbeitung fehlen und er deshalb mehr ausscheidet. Es findet ein natürlicher Entgiftungsprozess im Körper statt, der Eurem Hund und seinem Darmtrakt gut tut. Um die Entgiftung zu unterstützen und die Nährstoffdichte verarbeiten zu können, kommt es in vielen Fällen auch dazu, dass Eure Fellnase mehr trinkt als sonst.
#2 Ballaststoffe aktivieren den Darm
Neben der hohen Nährstoffdichte regen die unverdaulichen Faserstoffe, auch Ballaststoffe genannt, zu vermehrtem Kotabsatz an. Tendenziell ist der Anteil der Ballaststoffe und Rohfasern in kaltgepressten Futtern etwas höher. Diese Stoffe stimulieren die Darmbewerbung, die Darmwände und das Wachstum der Darmzellen eurer Fellnase auf natürliche Weise und regen damit die Verdauung zusätzlich an. Somit hat der Darm Deiner Fellnase bei naturnaher Ernährung durch kaltgepresstes Futter mehr zu tun. Es kommt somit bei der Futterumstellung zu viel Kot beim Hund.
Außerdem ist zu beachten, dass Kot 60 - 80% Wasser enthalten kann (Meyer & Zentek, 2022). Trinkt Euer Hund also nach der Umstellung zunächst deutlich mehr Wasser, kann auch dies die Kotmenge beeinflussen.
Warum ist der erhöhte Kotabsatz ein gutes Zeichen?
Der Hundekörper macht intuitiv das, was für ihn gut ist. Bei der Umstellung auf ein kaltgepresstes Futter räumt eure Fellnase den Darm auf und bildet eine gesunde, aktive Darmflora aus. Durch den erhöhten Kotabsatz findet zunächst eine natürliche Entgiftung statt. Mit der erhöhten Darmbewegung bildet sich außerdem eine aktive Darmflora aus, mit der eure Fellnase die eng zusammengepressten Nährstoffe optimal verwerten und gleichzeitig das Immunsystem stärkt. Denn der Darm ist das größte Organ des Hundes und bietet damit sowohl die größte Angriffsfläche aber auch den größten Abwehrmechanismus. Eine gesunde Darmflora wehrt Infekte ab und sortiert die guten und die schlechten Bakterien.
Wie lange kommt es zu mehr Kot bei kaltgepresstem Hundefutter?
Der Kotabsatz normalisiert sich bei den meisten Hunden innerhalb von zwei bis drei Wochen. Bei empfindlichen Hunden kann das Verhalten jedoch auch bis zu drei Monaten andauern. Ist danach keine Besserung erkennbar, solltest Du durchdenken, ob kaltgepresstes Hundefutter die passende Ernährungslösung für Deine Fellnase ist. Denn: jeder Hund ist individuell und somit ist es völlig normal, dass nicht jedes Futter für jeden Hund geeignet ist.

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Schonende Zubereitung durch Kaltpressung
Regionale Herstellung
Was bedeutet "offene Deklaration"?
Die " offene Deklaration " im Zusammenhang mit Hundefutter bezieht sich auf die transparente Offenlegung von Informationen über die Zusammensetzung des Futters in Bezug auf die einzelnen Inhaltsstoffe und deren verarbeitete Mengen.
"Offene Deklaration" bedeutet, dass wir beim Alpenwuff Futter alle Zutaten und deren genaue prozentuale Anteile transparent auflisten. Du weißt also immer, was genau in jedem Beutel Alpenwuff steckt.
Eine offene Deklaration dient dazu, Tierhaltern klare Informationen über das Futter zu geben, damit sie fundierte Entscheidungen zur täglichen Ernährung treffen können. Durch das Lesen der Deklaration können Tierhalter feststellen, welche Hauptbestandteile im Futter enthalten sind. Das unterstützt dabei, Allergene auszuschließen, die Qualität eines Futters zu bewerten und ein Verständnis für das Verhalten eines Hundes zu entwickeln. Denn besteht ein Futter beispielsweise zu einem Großteil aus Mais, spiegelt sich das oft im Verhalten wider. Eine offene Deklaration ermöglicht es also sicherzustellen, dass das Futter den individuellen Bedürfnissen des Hundes entspricht und seine Gesundheit fördert. Darüber hinaus enthält die Deklaration idealerweise Informationen über den Hersteller und den Herstellungsprozess, was Vertrauen in die Produktqualität und Rückverfolgbarkeit der Rohstoffe schafft.
Warum sollte kaltgepresstes Futter besser sein?
Der Vergleich zwischen extrudiertem und kaltgepresstem Hundefutter kann anhand mehrerer Aspekte aufgezeigt werden, die die Vorzüge von kaltgepresstem Futter verdeutlichen:
- Schonender Herstellungsprozess: Kaltgepresstes Futter wird bei niedrigeren Temperaturen (60°C) hergestellt. Im Gegensatz dazu wird extrudiertes Futter bei hohen Temperaturen (bis zu 200°C) hergestellt, was zu einem größeren Verlust natürlicher Nährstoffe führt.
- Bessere Nährstofferhaltung: Der schonende Herstellungsprozess trägt dazu bei, dass natürliche Nährstoffe der Zutaten ähnlich wie bei der Dampfgarung besser erhalten bleiben. Aufgrund der schonenden Temperaturen bleiben natürliche Vitamine und Nährstoffe in kaltgepresstem Futter weitgehend intakt.
- Bessere Verdaulichkeit: Kaltgepresstes Futter zerfällt im Hundemagen schnell in seine Bestandteile und bläht nicht wie es die meisten extrudierten Futterbriketts bei Flüssigkeitskontakt auf. Somit sind die Nährstoffe schnell zugänglich und verdaubar. Die leichtere Verdaulichkeit von kaltgepresstem Futter kann dazu beitragen, dass Hunde weniger Verdauungsprobleme haben. Dies führt zu weniger Blähungen und einem insgesamt zufriedeneren Hund.
Auf wieviel Grad wird das Futter erhitzt?
Unser Futter wird bei niedrigen Temperaturen schonend kaltgepresst, um die Nährstoffe zu erhalten. In der Kaltpresse wird eine maximale Temperatur von ca. 60°C erreicht.
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