Unsere Zutaten

Viele von Euch kennen es wahrscheinlich - die Suche nach dem passenden Futter für unsere individuellen Fellnasen gestaltet sich oft schwieriger als gedacht. Nach monatelangen Verdauungsproblemen haben wir uns deshalb kurzerhand entschieden mit und für Calu ein eigenes Futter zu entwickeln. Nachdem es Calu und seinen Freunden sehr gut schmeckt, wollten wir sein Futter auch anderen Fellnasen zugänglich machen. So kam es zur Gründung von Alpenwuff - der ganzheitlichen Ernährungslösung mit kaltgepresstem Hundefutter. Es ist ein Projekt, das mit Hilfe eines gesunden Futters mehr Hunde glücklich machen möchte.

Hier erfährst Du, was uns bei der Entwicklung von Alpenwuff wichtig war und warum wir die einzelnen Zutaten in unser Futter integrieren.

Inhalte

    Was macht Alpenwuff aus?

    1. Transparente Zutaten
    2. Schonen Kaltgepresst
    3. Nachhaltig Regional

    Hundefutter Zutaten im kaltgepressten Futter von Alpenwuff erklärt

    Was macht Alpenwuff aus?

    Alpenwuff USP

    💯 Transparente Rezeptur

    Wie bei uns Menschen hängt das Glück und die Gesundheit unserer Fellnasen mit dem zusammen, was sie essen. Doch leider ist bei den meisten Hundefuttern unklar, was eigentlich darin verarbeitet ist. Das ist bei Calu's Futter anders - hier machen wir einen echten Unterschied!

    Von Anfang an war uns klar, dass wir alle Zutaten transparent offenlegen. Somit kannst Du bei uns genau einsehen, welche Zutaten in welchem Maß verarbeitet sind. Außerdem könnt ihr mit unseren Herkunftsnachweisen einsehen, woher unsere Hauptzutaten stammen.

    Daneben ist das Futter natürlich getreidefrei und verzichtet auf Zucker, Farb- und Geruchsstoffe sowie künstliche Konservierungsstoffe. Stattdessen vertrauen wir auf Rosmarin als natürlichem Konservator. Zuletzt setzen die Superfoods Chicorée, Alfalfa, Leinsamen, Seealgenmehl, Johannisbrotmehl, Yucca Schidigera, Gojibeeren, Salbei, Petersilie und Grünlippmuschel Alpenwuff ein qualitatives "i-Tüpfelchen" auf.  

    🥶 Schonend Kaltgepresst

    Die Kaltpressung hat sich nicht nur für Olivenöl als schonendes Herstellungsverfahren bewiesen, sondern auch für Trockenfutter. Ähnlich wie beim Olivenöl, bleiben natürliche Vitamine, pflanzliche Öle und Omega Fettsäuren durch die schonende Erhitzung auf maximal 60 °C bei der Kaltpressung stärker erhalten als in herkömmlichen Futtersorten. 🥗 Herkömmliche, extrudierte Futter werden im Vergleich auf bis zu 200 Grad Celsius erhitzt. Dabei verliert das Futter natürliche Nährstoffe und somit müssen oftmals deutlich mehr künstliche Zusatzstoffe hinzugefügt werden. Uns hat die Kaltpressung schon damit überzeugt. Darüber hinaus bringt die Kaltpressung die weiteren Vorteile besserer Bekömmlichkeit und natürlicher Zahnhygiene mit sich. 🦷 Warum das so ist, erfahrt ihr auch in unserem Blogpost zu kaltgepresstem Hundefutter.

    ♻️ Nachhaltig und Regional

    Zuletzt ist uns mit Alpenwuff gerade in der jetzigen Zeit des Klimawandels eine Sache wichtig: Wir möchten keine Zutaten aus aller Welt importieren, wenn es doch bei uns fast alles auch vor Ort gibt. 🚛 Alpenwuff steht für nachhaltig Regionales. Wir beziehen über 70% unserer Zutaten aus Niedersachsen und unserem direkten Nachbarland, den Niederlanden, und stellen das Futter in Nordrhein-Westfalen her. Lediglich für einige regional nur geringfügig verfügbare Zutaten wie beispielsweise die Grünlippmuschel greifen wir auf ausländische Lieferanten zurück. Des Weiteren liegt uns auch bei der Verpackung Nachhaltigkeit am Herzen: unsere Futtersäcke sind voll recyclebar und die Versandverpackungen sind passgenau angefertigt für unsere Produkte, sodass bei Euch kein unnötiger Versandabfall ankommt. ☘️

    Zusammengefasst zeichnet sich Alpenwuff vor allem also durch drei Dinge aus: Transparente Rezeptur, schonend kaltgepresst, nachhaltig und regional. 

    Hundefutter Zutaten im kaltgepressten Futter von Alpenwuff erklärt 

    Im Folgenden möchten wir erklären, aus welchem Grund wir uns im Alpenwuff Futter für die jeweiligen Zutaten entschieden haben.

    🐕 Getrocknetes Geflügelfleisch auch Niedersachsen als tierische Proteinquelle (30%)
    Proteine sind eine der wichtigsten Komponenten im Futter, denn sie liefern Eiweiße, die in der Verdauung zuerst in Peptide und dann in ihre Untereinheiten, die Aminosäuren, aufgespalten werden. Diese nutzt der Körper Eurer Fellnasen, um daraus wieder eigene Proteine aufzubauen. 

    Für uns stand schnell fest, dass Geflügel unser einziger tierischer Proteinlieferant wird, denn Geflügel zeichnet sich durch einen hohen Eiweißgehalt sowie einen geringen Fettanteil aus. Nicht umsonst ist Geflügel auch bekannt als Fitness-Fleisch bei uns Menschen.🏋️‍♀️ Neben diesen Eigenschaften sind in Geflügelfleisch auch Mineralstoffe wie Zink, Eisen und Kalium sowie vor allem Vitamine der B-Gruppe enthalten.  Mit 30% ist das getrocknete Geflügelfleisch, welches ca. 80% Frischfleisch entspricht, der wichtigste und größte Bestandteil im Alpenwuff Futter.

    🐕 Kartoffel aus Niedersachsen als Energie- und Kohlenhydratlieferant (22.25%)

    Kartoffeln sind die wichtigsten Kohlenhydratlieferanten im Alpenwuff Futter, da sie nährstoffreich und fettarm sind. Durch die enthaltene Stärke sind sie eine gesunde und schmackhafte Kohlenhydratquelle für Hunde, die auch für Allergiker sehr verträglich ist. Kartoffeln enthalten außerdem wertvolle Mineralien wie Kalium, Phosphor, Calcium und Magnesium sowie die Vitamine C, B1, B2, und B6. 

    🐕 Erbsen aus den Niederlanden als pflanzliche Protein- und Kohlenhydratquelle (20.1%)

    Die Erbse ist ein gesunder Lieferant für Nähr- und Ballaststoffe. Sie steuert zu 50% wertvolle Kohlenhydrate bei und liefert zu ca. 25% pflanzliche Proteine. Gleichzeitig enthält sie die Vitamine A und C, sowie wichtige Mineralstoffe wie Calcium, Kalium, Magnesium und Natrium. Erbsenproteine fördern außerdem den Aufbau von Muskelzellen und reduzieren Blutzuckerschwankungen, da Kohlenhydrate nur langsam ins Blut übergehen.

    Wir haben uns für Erbsen und Kartoffeln als Kohlenhydratquellen entschieden, um auch Allergikern als getreidefreies Futter gerecht zu werden.

    🐕 Lachs- (2.5%), Raps- (2%) und Leinöl (1%) als Fettlieferanten

    Aufgrund der eher mageren Kohlenhydrat- und Proteinlieferanten nutzen wir drei hochwertige Öle, um das Futter mit relevanten Omega-3 und Omega-6 Fettsäuren zu komplettieren.

    Lachsöl stellt dabei vor allem die Fettsäuren Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA) bereit und Rapsöl liefert vor allem Linolsäure und α-Linolensäure (ALA). Auch Leinöl steuert vor allem ALA bei. Wir haben uns neben Lachsöl bewusst für Raps- und Leinöl entschieden, da es einen hohen Anteil an einfach ungesättigter Fettsäuren aufweist. Gleichzeitig dient es als alternative, pflanzliche Eiweißquelle, die den Proteinaufbau unterstützt und den Fellwechsel anregt.

    🐕 Faserstoffe aus Karotte (4%), Apfel (2%), Chicorée (1%) und Johannisbrotmehl (1%) für eine gute Verdauung

    Jedes ganzheitliche Futter sollte verdauliche und unverdauliche Faserstoffe enthalten. Das klingt erstmal komisch - sollte denn nicht alles verdaulich sein? Die klare Antwort ist "Nein". 1-3% jeden Futters sollten unverdaulich sein, um die Darmbewegung und somit die Verdauung anzuregen. Diese Stoffe nennt man Ballaststoffe. Johannisbrotmehl, Chicorée, Apfel und Karotten tragen in unserem Futter mit ihren verdaulichen und unverdaulichen Faserstoffen zu einer guten und stabilen Verdauungsbewegung bei.

    🐕 Kieselgur (2%) als Mineralstofflieferant und wertvoller Entgifter

    Kieselgur kann aus den Schalen fossiler Kieselalgen gewonnen werden, hat eine natürliche entgiftende Wirkung und liefert Silizium sowie die Mineralstoffe Calcium, Magnesium, Eisen und Kupfer. Gleichzeitig dient es als natürliches Entwurmungsmittel, welches bei unserem Labbi Calu eine sinnvolle Ergänzung im Futter ist. 

    🐕 Superfoods als natürliche Unterstützer und Vitaminlieferanten (6.03%)

    All unsere Superfoods sind nur in kleinen Mengen im Futter enthalten. Gemeinsam dienen sie als wichtige Vitamin-, Mineralstoff- und Ballaststofflieferanten, die sich gegenseitig ergänzen. Heilpflanzen in die tägliche Fütterung mit aufzunehmen ist dabei eine umstrittene Praxis. Wir glauben jedoch an die natürliche, präventive Wirkung dieser Heilpflanzen und haben uns somit entschieden, diese in unser ganzheitliches Futter mit aufzunehmen.

    🦸‍♀️ Leinsamen sind eiweiß- und fetthaltig mit mehrfach ungesättigten Omega-3-Fettsäuren. Sie wirken sich positiv auf die Verdauung aus, regulieren die Stuhlkonsistenz und regen die Verdauung an. Gleichzeitig liefern sie Vitamin B und E sowie Folsäure.

    🦸‍♀️ Alfalfa ist eine gesunde Mineralstoffquelle und ist sehr reich an Calcium. Außerdem liefert Alfalfa Magnesium, Kalium, Eisen und Zink sowie die Vitamine A,B,C,D,E und G. Alfalfa kann sich positiv auf das Immunsystem Eurer Fellnase, sowie auf das Haut- und Fellbild und die Blutbildung auswirken. Außerdem unterstützen die Mineralien die Entwicklung junger Hunde und wirken natürlich vorbeugend auf die Stabilisierung des Knorpel-und Skelettsystems. 

    🦸‍♀️ Chicorée ist ein heimisches Gemüse mit so einigen Superkräften, denn das Gemüse ist besonders reich an Vitamin A, B1, B2, K und C sowie an Beta-Carotin. Diese sind gut für die Knochen, die Sehkraft und das generelle Immunsystem der Vierbeiner. Außerdem ist Chicorée ein wichtiger Lieferant für Fructooligosacchariden (FOS) und Inulin und hat somit auch präbiotische Eigenschaften. Wie andere Präbiotika wirken sich FOS positiv auf die Darmflora aus und stimulieren u.a. die für die Verdauung nützlichen Bakterien.

    🦸‍♀️ Johannisbrotmehl ist ein weiterer Vitamin-, Mineralstoff- und Ballaststofflieferant. Es enthält Vitamin A und Vitamin B sowie Eisen und Calcium. Außerdem wirkt es sich positiv auf die Magen-Darm Bewegung und die Verdauung aus.

    🦸‍♀️ Seealgenmehl ist gemahlener Knotentang, der sehr reich an Jod ist. Gleichzeitig enthält Seealge mit Kalium und Natrium weitere wichtige Mineralstoffe. Gesamthaft ist Seealgenmehl damit ein guter Zusatz für den Stoffwechsel unserer Vierbeiner.

    🦸‍♀️ Salbei ist eines der Alpenkräuter, das uns für unser Futter überzeugt hat. Es hat eine natürliche, antibakterielle Wirkung und schafft dadurch Mundhygiene sowie freie Atemwege bei unseren Fellnasen. Außerdem unterstützen enthaltene Bitterstoffe die Verdauung.

    🦸‍♀️ Gojibeeren sind ein wahrer Held unter den Superfoods. Sie sind reich an Vitamin A, Vitamin B1-3, Vitamin C und Vitamin E und liefern Eisen, Antioxidantien sowie Aminosäuren. Mit dieser Kombination stärken sie das Immunsystem und sorgen für Energie und Wohlbefinden bei Euren Fellnasen.

    🦸‍♀️ Petersilie ist ein weiteres Kraut, das auch in den Alpen - zumindest auf den Hütten wächst und somit ein "Muss" für Alpenwuff war. Petersilie enthält die Vitamine A und C, Beta-Carotin sowie Mineralstoffe wie Kalium, Eisen, Mangan und Zink. Petersilie kann appetitanregend wirken und Verdauung sowie Stoffwechsel fördern. Insbesondere wird der Petersilie nachgesagt, dass sie gegen Blähungen hilft, Mundgeruch reduziert und die Funktionen von Leber, Nieren und Harnblase verbessert.

    🦸‍♀️ Yucca Schidigera ist ein natürlicher Ersatz für Zusatzstoffe und liefert ebenfalls Vitamine, Faserstoffe und Mineralstoffe. Gleichzeitig wirkt Yucca sich positiv auf die Darmflora aus, denn diese Zutat enthält Saponine, welche Darmgiftstoffe binden.

    🦸‍♀️ Grünlippmuschel ist unsere regional nur schwer beziehbare Zutat, denn sie kommt aus Neuseeland. Grünlippmuschel liefert ebenfalls Mineralstoffe, Omega-3-Fettsäuren sowie Glykosaminoglykane und wirkt entsprechend vorbeugend auf den Bewegungsapparat unserer Fellnasen ein. Knochen, Knorpel und Gelenke werden natürlich geschützt. Außerdem wirken sich die Omega-3-Fettsäuren positiv auf das Fell- und Hautbild aus.

       

      Nun wisst ihr, warum wir uns für die einzelnen Inhaltsstoffe entschieden haben. Wenn ihr neugierig seid, ob Euren Fellnasen das Rezept genauso gut schmeckt wie Calu, dann schaut Euch doch mal unser Probierpaket an. Denn: probieren geht bekanntlich über studieren! 😋