Hund frisst nicht - Gründe und Tipps

Mein Hund Frisst nicht - Gründe und Tipps die wirklich helfen

Hunde sind genauso individuell wie wir Menschen – auch wenn es an die Essgewohnheiten geht. Manche fressen sich den Bauch voll und verspeisen danach gerne noch eine Wurst vom Tisch und andere verabscheuen den Futternapf und das Futter darin, egal was man ihnen anbietet. Das "mein Hund frisst nicht mehr"- Phänomen ist ein häufig auftretendes Problem, mit dem sich Hundeeltern herumschlagen müssen. Eine Futterverweigerung kommt häufiger vor als viele denken und führt zu Sorgen und Fragen- vor allem bei uns Menschen. 


In diesem Blogartikel erfahrt ihr, was mögliche Gründe dafür sind, dass Dein Hund nicht mehr frisst. Außerdem erhaltet ihr Tipps, mit denen ihr Eurer Fellnase das Futter möglicherweise wieder schmackhaft machen könnt.

Inhalte

    Gründe, warum Dein Hund nicht mehr frisst

    1. Psychische Gründe
    2. Körperlich-medizinische Gründe
    3. Hundliche Gründe

    Tipps: Was tun, wenn der Hund nicht frisst? 

    1. Medizinischer Check
    2. Rarität
    3. Zelebrierung oder Nichtbeachtung
    4. Ruhe und Ort
    5. Achtsamkeit bei Menge, Zeit und Leckerlis
    6. Hochwertiges Futter

    Gründe, warum Dein Hund nicht mehr frisst

    Die Gründe, warum Dein Hund nicht mehr frisst, können vielfältig sein. Die hier aufgelisteten Gründe haben deshalb keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Dennoch möchten wir Euch drei Ursachengruppen vorstellen, die euch in der Erforschung der individuellen Ursache bei Eurer Fellnase helfen und Orientierung bieten.

    Hund frisst nicht - Gründe

    Ähnlich wie bei uns Menschen, können erstens psychische oder zweitens körperlich-medizinische Gründe Appetitlosigkeit auslösen und eine mögliche Erklärung sein. Als dritte Ursachengruppe sehen wir die „hundlichen“ Gründe. Jeder Hund ist individuell, hat eigene Vorlieben und einen eigenen Willen. So kann sich eure Fellnase auch mal gegen bestimmte Futtersorten entscheiden – einfach weil es nicht schmeckt. Kurz zusammengefasst sind also die Folgenden Ursachen zu hinterfragen:

     Psychische Gründe

        • Stress
        • Unwohlsein
        • Verhaltensprobleme

     Körperlich-medizinische Gründe

        • Aufgrund einer medizinischen Behandlung
        • Aufgrund einer Krankheit, Verletzung oder Entzündung
        • Aufgrund von Zahnwachstum
        • Hormonell bedingt z.B. in Scheinschwangerschaft oder Pubertät

    "Hundliche" Gründe

        • Hund ist satt
        • Hund mag das Futter geschmacklich nicht
        • Hund ist andere Futter gewohnt, ggf. eher ungesunde Futter mit vielen Lockstoffen, die dazu führen, dass Hund BARF oder hochwertiges Futter zunächst verweigert
        • Hundefutter wurde schon sehr häufig gewechselt: Hund ist Wechsel gewohnt

    Tipps: Was tun, wenn der Hund nicht frisst?

    Es gibt einige Möglichkeiten, wie ihr eurer Fellnase wieder die Lust am Fressen vermitteln könnt. Eine Liste erster Tipps findet ihr in diesem Abschnitt. Natürlich ist aber jeder Hund individuell und somit liegt es an Euch, einfach mal verschiedene Dinge auszuprobieren, um zu schauen, worauf euer Liebling reagiert.

    Hund frisst nicht: Tipps für Umgang mit Futterverweigerern

    Medizinischer Check

    Zuerst solltet ihr natürlich immer ausschließen, dass Euer Hund wegen körperlich-medizinischen Gründen auf seine Mahlzeiten verzichtet. Geht die Appetitlosigkeit mit klassischen Krankheitssymptomen wie Durchfall, Fieber und Erbrechen einher, sucht bitte umgehend einen Tierarzt auf. Du Ein Blutbild und eine genaue Untersuchung des Mundraumes beim Tierarzt können aufschlussreich sein.

    Rarität

    Achtet darauf, dass das Futter nicht dauerhaft für eure Fellnase zugänglich ist. Wir bei uns Menschen sind Dinge, auf die wir immer zugreifen können, oft nicht so spannend.

    Zelebrierung oder Nichtbeachtung

    Zeigt eurem Vierbeiner, dass Futter und Essen etwas Besonderes ist und zelebriert die Fütterung gemeinsam mit Eurer Fellnase. Das hilft eurer Fellnase, die Fütterung mit einem Erlebnis mit Euch zu verbinden und macht sie oft neugierig. Achtung: Allerdings unbedingt auf Leckerlis dabei verzichten, sondern mit Stimme und körperlichen Reaktionen loben, um das Futter im Fokus zu lassen.
    Die Alternative dazu ist, die Fütterung als neutralen Akt anzubieten und das Futter bei Verweigerung nach einer gewissen Zeit genauso emotionslos wieder wegzustellen. Welchen dieser Wege ihr wählt, hängt stark vom Charakter eures Hundes ab. Wichtig ist nur, dass ihr eure Verzweiflung nicht zum Ausdruck bringt und emotional darauf hofft, dass euer Hund frisst. Denn das merkt euer Hund sofort.

    Ruhe und Ort

    Hat man einen mäkeligen Hund, ist es wichtig, dass die Fütterung in Ruhe und ohne viel Ablenkung oder gar Stress durchgeführt wird. Entsprechend achtet darauf, dass keine anderen Tiere und Hunde in der Nähe sind, die euren Futterverweigerer aus dem Konzept bringen oder verunsichern könnten. Wählt auch den Zeitpunkt und den Ort der Fütterung so, dass euer Hund entspannt ist. Eine Fütterung direkt nach einem aufregenden Spaziergang ist nicht zu empfehlen. Ebenfalls könnt ihr unterschiedliche Orte zur Fütterung ausprobieren.


    Achtsamkeit bei Menge, Zeit und Leckerlis

    Verweigert Euer Hund das Hauptfutter, achtet genau darauf, welche und wie viele Leckerlis und wie viel Futter ihr füttert. Leckerlis und Snacks enthalten nicht alle Nährstoffe, die euer Hund benötigt. Daher ist es wichtig, dass Euer Hund sich auf die Aufnahme von Vollnahrung konzentriert, beispielsweise indem ihr die Anzahl der Leckerlis strikt überwacht und verhindert, dass euer Hund vor lauter Leckerli keinen Appetit mehr auf die Hauptmahlzeit hat. Achtet außerdem über die Futtermenge und Fütterungszeiten darauf, dass der Hund von alleine hungrig wird. Gerade bei mäkeligen Hunden ist es in Ordnung, wenn eine Art Intervallfasten stattfindet und Eure Fellnase nicht immer zur gleichen Zeit gefüttert wird.

    Hochwertiges Futter

    Achtet von klein an auf hochwertige Futtermittel, damit euer Hund nicht der Versuchung von ungesunden Lockstoffen verfällt.

     

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    Sollte die Futterverweigerung länger anhalten, sucht bitte dringend euren Tierarzt auf. Handelt es sich jedoch um ein alltäglich mäkeliges Verhalten, schaut doch mal, wie Eure Fellnase auf Alpenwuff reagiert und probiert mal. 😊

     

     

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